Jedes getragene Kleidungsstück landet in der Wäsche. Dabei spielt es keine Rolle ob sich ein Rotweinfleck auf der Bluse befindet oder die Sportkleidung vom Sport durchgeschwitzt ist.

Ziel ist es, die Wäsche wieder schön sauber und rein zu bekommen ohne lästige Gerüche. Mit den richtigen Tipps wird die Wäsche nicht nur perfekt sauber sondern schont dabei die Umwelt.

Waschtipps zum richtigen Sortieren

Die Waschmaschine verfügt über diverse Wäscheprogramme. Deshalb ist es nur logisch, dass Wäsche nicht gleich Wäsche ist. Aus diesem Grunde ist es wichtig die Wäsche vor dem Waschen zu sortieren. Für das richtige Sortieren eignet sich etwa das Wäscheetikett, da es wichtige Waschinformationen liefern.
Temperatur

Die mit Wasser gefüllte Wanne gibt Aufschluss über die Höchsttemperatur. Diese sollte auf keinen Fall überschritten werden, um Schäden zu vermeiden. Ist die Wäsche nur gering Verschmutzt, kann bereits eine geringere Waschtemperatur zu Erfolg führen und wirkt sich Umweltschonend aus.

Im Allgemeinen gelten folgenden Richtlinien:

bis 30° C: Feinwäsche, Wolle und sonstige empfindliche Kleidungsstücke
bis 40° C: Buntwäsche
bis 60° C: Bettwäsche, Handtücher und weiße Wäsche
bis 95° C: Heutzutage nicht mehr nötig aufgrund der guten Waschmittel

Textilart

Das erste angegebene Symbol hilft dabei die Textilart festzustellen. Nicht jedes Textil eignet sich für alle Waschgänge gleichermaßen. Funktionskleidung in etwa sollte separat gewaschen werden, für Wolle gibt es ein Spezialprogramm. Befindet sich etwa unter der Wanne ein Strich, steht dieses für Pflegeleicht. Eine durchgestrichene Wanne besagt, dass nur eine chemische Reinigung zulässig ist und sobald eine Hand ins Wasser taucht, ist nur eine Handwäsche erlaubt.

Bund- oder Weißwäsche

Nach Trennung in Textilart und Temperatur folgt eine Trennung in Weiß- und Buntwäsche. Dies beugt ein Abfärben von schwarzer oder roter Kleidung auf eine weiße Wäsche vor. Auf dem Etikett befinden sich zudem Hinweise wie „auf links waschen“ oder „nur mit ähnlichen Farben waschen“.

Verschmutzungsgrad

Da leicht verschmutzte Wäsche auf einer geringeren Temperatur gewaschen werden kann, sollte diese vorab von der stark verschmutzten getrennt werden. Schwere Verschmutzungen unbedingt immer sofort waschen, damit die Flecken nicht eintrocknen können. Oftmals hilft es die Produkte mit entsprechenden Mitteln vorzubehandeln, bevor sie in der Waschmaschine landen.
Vorwaschprogramme oder spezielle Fleckenprogramme helfen ebenfalls bei stark verdreckter Kleidung.
Auf der Waschmaschine sind Spezialprograme mit diversen Temperaturen zu finden.
Das richtige Waschmittel auswählen

Der Markt bietet diverse Waschmittel wie Vollwaschmittel, Feinwaschmittel, Colorwaschmittel, Kompaktwaschmittel und vieles mehr.
Flüssigwaschmittel belasten die Umwelt stark und sollten deswegen nur für Feinwäsche verwendet werden. Für normale Wäsche eignen sich am besten Kompaktwaschmittel in Pulverform, wohingegen weiße Wäsche mit Vollwaschmittel gewaschen werden sollten.
Colorwaschmittel in Pulverform nur für die Buntwäsche verwenden. Auf Weichspüler aus Umweltgründen lieber verzichten.
Dosierung des Waschmittels

Je weniger des verwendeten Waschmittels ins Abwasser gerät umso besser ist es für die Umwelt. Zudem verbraucht die Waschmaschine weniger Wasser bei einer geringeren Dosis. Auf jeder Packung ist eine Dosierungsanleitung abgedruckt. Die entsprechende Menge hängt von dem Gewicht der beladenen Wäsche, dem Wasserhärtegrad und der Wäscheverschmutzung ab.
Da die Waschmaschinenhersteller immer eine hohe Dosis empfehlen, ist es ratsam durch Probieren zu testen ob auch weniger Mittel zu einem sauberen Ergebnis führt.
Waschtipps zum Beladen der Waschmaschine

Schnell passiert es: Die Waschmaschine wird überladen um nicht zu oft waschen zu müssen. Dennoch sollte sich die Wäsche in der Trommel noch bewegen können. Anderseits ist es durchaus sinnvoll die Maschine möglichst voll zu beladen um die Umwelt zu schonen.
Grundsätzlich gilt, dass zwischen Wäsche und Trommel noch eine Handbreit Platz sein sollte. Die einzige Ausnahme bilden Woll- und Feinwäsche, da dabei die Waschmaschine nur bis zur Hälfte gefüllt werden.

Waschtipps zur Waschmaschinenpflege

Trotz intensiver Werbung benötigt die Waschmaschine einen Entkalker nicht, da diese in ausreichender Menge bereits im Waschmittel enthalten sind. Damit sich keine Keime und Bakterien dauerhaft im Gerät ablagern können sollte die Waschmaschinenklappe nach dem Waschen weit offen gehalten werden. Damit kann die Maschine gut trocknen und Schimmelbildung vermieden werden. Einmal im Monat unbedingt zusätzlich einen Waschgang bei 60°C oder noch besser 95° C mit Vollwaschmittel durchführen.

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